| Der neue Ansprechpartner des Laienforums: Bischofsweihe von Dr. M. Ring |
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Rund 1.000 Menschen machten den Weihe-Gottesdienst am 20. März 2010, in Karlsruhe, zu einem ökumenischen Fest.
»Ist unsere Art Kirche zu sein in Übereinstimmung mit dem Ursprung?«, das sei die zentrale Frage, die ein Bischof immer wieder stellen müsse, sagte der Erzbischof von Utrecht, Dr. Joris Vercammen, der den Reigen der Segensvoten eröffnete, und bat den Neugeweihten diese in der internationalen alt-katholischen Bischofskonferenz stets wach zu halten. Der leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und Vertreter des amtierenden Ratsvorsitzenden der EKD, Landesbischof in Bayern Dr. Johannes Friedrich, hob in seinem Segenswort auf die Vereinbarung zwischen Evangelischer und Alt-Katholischer Kirche in Deutschland über die gegenseitige Einladung zum Abendmahl von 1985 ab und sagte: »Auch andere Kirchen können sich daran ein Vorbild nehmen«. Nach diesen Worten brandete spontaner und langanhaltender Applaus auf. Der griechisch-orthodoxe Metropolit von Deutschland, Augoustinos, reichte dem Neugeweihten symbolisch »den frischen Olivenzweig der Gastfreundschaft über den Rhein« (beide Bischöfe residieren in Bonn). Prof. DDr. Walter Homolka überbrachte die Grüße und Segenswünsche von 2 Millionen liberalen Juden. Es sei für ihn eine Freude, »als Freund bei Freunden zu sein«, und ein Ausdruck besonderer Verbundenheit mit der alt-katholischen Kirche, dass er am Sabbat an einer katholischen Bischofsweihe teilnehme. »Sie haben einen Bischof gewählt und keinen Messias«, meinte der neugeweihte Bischof Dr. Matthias Ring am Ende des Gottesdienstes, und bat darum: »Nehmen Sie mich als Menschen, auch wenn ich Ihnen in Mitra und mit Bischofsstab gegenübertrete«. |





