20 Laienforen in 25 Jahren

Gründungsdokument LaienforumAm Laienforum 2016 feierten die Teilnehmer den 25. Geburtstag des Laienforums. In diesen 25 Jahren fanden 20 Laienforen statt.
Ein Rückblick auf diese schönen und spannenden Jahre findet sich in den beiden PDF-Dateien sowie in der Ansprache von Lisbeth Borer.

Veröffentlicht in News

Laienforum 2016 in Prag, 10.-14. August 2016

[Prag-Ansicht, Laienforum - von T. Soubustova]

Liebe Freunde und Teilnehmer des Laienforums / Milí přátelé a účastníci Laienfora

Was gab´s in PRAHA vom 10. bis 14. August 2016 / srpen 2016
(siehe Inhalte und Programm unten unter „Weiterlesen„/ v příloze zasílámprogram laienfora v němčině):

  • Zusammentreffen mit spirituell interessierten Teilnehmern aus fünf Ländern
  • Kennenlernen der örtlichen Gemeinde und des neugewählten tschech. a.k. Bischofs Dr. Pavel B. Stránský
  • Besichtigungen und Gastronomie des schönen Prags aus Insidersicht
  • Ausflug zur Burg Karlštejn (30 km. südwestlich von Prag)
  • Gesprächsgruppen zum Thema „Heiligkeit als Normalität?“ mit „Spiritualität der Heiligen“ (siehe unten)
  • Andachten / Meditationen der Ländergruppen zum Thema
    z.B. in der Hl.-Kreuz-Rotunde und in der Hl.-Maria-Magdalena-Kapelle
  • Orgelkonzert von Eveline M. Jansen und festlicher Schlussgottesdienst (1. von Bischof Pavel in Starokath. Kathedrale am Petřín)


Beitrag von Johannes Reintjes: Anregung für Referat und Diskussion im Kirchencafe Ihrer Gemeinde:

Thesen der Referate und Gruppenarbeiten /
Hlavní teze referátu a skupinová práce

Svatost jako normalita
PhDr. Ing. Petr Krohe: Svatost jako normalita

Heiligkeit als Normalität
von PhDr. Ing. Petr Krohe, Krankenhaus-Seelsorger, zuvor Ingenieur

Gott schuf uns heilig und Heiligkeit ist in unsere Seelen geschrieben. Die ersten Christen nannten sich „Heilige“ und erlebten ihre Heiligkeit jeden Tag ihres Lebens. Diese „Normalität“ der Heiligkeit verblasste leider allmählich im Laufe der Geschichte und bekam später einen Hauch von etwas Außerordentlichem, sogar Unwirklichem oder Illusorischem. Die Heiligenbilder, die wir sehen, oder Legenden, die wir über sie lesen, unterstützen dies. Ein Heiliger oder eine Heilige ist keine heroische Gestalt wie auf diesen Bildern und Statuen, mit in den Himmel gerichteten Augen und einem Pfeil am Hintern. Die Heiligkeit wird hier und jetzt realisiert. Sie ist „normal“, sogar so normal, dass es uns nicht einmal einfällt, dass sie in der Alltäglichkeit unseres Lebens verwirklicht sein sollte.

Weiterlesen Laienforum 2016 in Prag, 10.-14. August 2016

Programm Laienforum 2016

[Prag-Ansicht, Laienforum - von Tereza Soubustova]
[Prag-Ansicht, Laienforum – von Tereza Soubustova]
Liebe Teilnehmer und Freunde des Laienforums / Milí účastníci Laienfora:

PRAHA, Mittwoch/středa, 10. – Sonntag/neděle, 14. August/srpen 2016

Was gibt´s dort  (siehe Programm unten unter „Weiterlesen“/ v příloze zasílámprogram laienfora v němčině):

  • Zusammentreffen mit spirituell interessierten Teilnehmern aus sechs Ländern
  • Kennenlernen der örtlichen Gemeinde und vs. Zusammentreffen mit dem neugewählten Bischof
  • Besichtigungen im schönen Prag aus Insidersicht und
  • Ausflug zur Burg Karlštejn (30 km. südwestlich von Prag)
  • Gesprächsgruppen zum Thema „Heiligkeit als Normalität?“ mit „Spiritualität der Heiligen“
  • Morgen- und Abendmeditationen
  • Orgelkonzert und festlicher Schlussgottesdienst

Weiterlesen Programm Laienforum 2016

Veröffentlicht in News

2015: St. Niklausen CH – „Grenzen überschreiten – Begegnungen“

dscn3048
Die Gruppe bei der Kapelle von Niklaus von Flüeh

Berichte von Doris Echterbroch, Doris Libsig und Madeleine Schuler zum Internationalen Altkatholischen Laienforum 12.-16.08.2015 in St. Niklausen, Obwalden, Schweiz

Die Grenze des Ichs überschreiten, Begegnung mit Niklaus von Flüe

Michael Bangert (Universität Basel) verstand es, den Teilnehmern des Laienforums mit sehr viel Humor und spannendem Vortragsstil den Mystiker und Nationalheiligen der Schweiz, Niklaus von Flüe, am Donnerstag, den 13.8.2015 erfahrbar zu machen.

Zunächst ging es um die Frage: Sind wir überhaupt in der Lage, ein Menschenleben des 15. Jh. vorurteilsfrei wahrzunehmen? Oder sehen wir nicht vielmehr das von ihm, was wir aufgrund unserer religiösen Sozialisation gewohnt sind zu sehen? Anhand einer Darstellung der Maria von Magdala durften die meisten von uns feststellen, dass wir „Verbildeten“ reichlich daneben lagen und aus dem Bild eine Gottesmutter-Darstellung lasen, obwohl ein dem mittelalterlichen Menschen sehr vertrauter Gegenstand, ein Salbgefäß, eindeutig auf die Magdalenerin hinwies. Den Menschen des 15. Jh. verstehen heißt also in eine vorreformatorische Welt einsteigen, in das Zeitalter der Aufklärung, der bewussten Ich-Werdung des Individuums.

Weiterlesen 2015: St. Niklausen CH – „Grenzen überschreiten – Begegnungen“